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Donnerstag, 19. Juli 2012

rechtliches.. nicht astrein, allerdings selbst vorgelebt...

Dieser Artikel läuft unter dem weitbekannten Begriff Disclaimer. Somit nehme ich gänzlich Abstand von allen hier schon grob angegebenen Zahlen. Egal welcher. Ich bin weder Arzt, Ernährungforscher noch Fitnessexperte. Im Grunde genommen habe ich keine Qualifikation über das hier verwendete Thema überhaupt zu referieren.

Angegebene Zahlen, Werte, "Fakten", oder mögliche Ziele sind rein spekulativ oder am eigenen Leib erfahren. Sie bilden keine Grundlage, gelten weder als "gesund" oder in Langzeitstudien repräsentiert.

Meine Artikel gelten und beziehen sich nur auf meinen Körper und meine persönliche Meinung. Diese kann was in einigen Artikeln angegeben ist, nicht belegt werden. Außer für mich selbst. Mein langfristiges Ziel ist allerdings, auch von ärztlicher Seite das ganze ab segnen zu lassen. Dies ist bisher nicht geschehen wird aber dann wenn bestätigt auch so angegeben werden.

Ich habe mich selbst als Labor"Mäuserich" hingegeben, gebe nur das wieder, was ich selbst erfahren durfte oder was meine Recherche eben ergeben hat. Für externe Informationen wie youtube.com Videos übernehme ich genausowenig Haftung wie für die Angaben die ich im Laufe der Zeit angesammelt habe.

Ich gebe eine Hilfestellung, keine Garantie in irgendeiner Weise. Jeder Mensch und oder Organismus ist einzigartig. Genauso werden sich die Ergebnisse auch wiederspiegeln. Es geht mir darum das erlebte authentisch weiterzugeben, gelesenes und gesehenes in eigenen Worten nur zu übersetzen oder 1:1 nieder zu schreiben.

Dies ist ein privater Blog und ich übernehem keine Haftung für alle Artikel die ich hier schreibe. Ich agiere autonom, werde weder gesponsored noch durch irgendwen finanziell Unterstützt. Meine Meinungen und Artikel sind mein eigens erbrachtes geistiges Eigentum.Übertragbar auf andere Menschen was hier im Blog geschrieben ist, ist nichts.

Zu erwartende Ergebnisse nach 60 Tagen

Ich bin bereits mehrmals auf die Effekte und Ergebnisse eingegangen. Wenn wir mal vom Maximum ausgehen sollten das möglich wäre, was bedeutet 0,5 Kg pro Tag an Abnahme. Ist dies natürlich keines Falls auf lange Sicht representantiv. Es handelt sich rein um das was nach 60 Tagen eventuell möglich wäre.

Stellt sich nach 60 Tage ein Verhalten ein, dass davor über Jahr hinweg im Bezug auf Fast Food oder Kalorien zusichnahme erneut gelebt wird. Hat man im Umkehrschluss dass erarbeitete Ziel von ca. 30 Kilogramm erneut, nach 4-6 Monaten wieder auf den Rippen und gewonnen ist rein garnichts. JoJo lässt Grüssen.

Die Saftfast wird nur langfristig, wie jede andere Diät auch das gewünschte Ergebnis erzielen und auch haltbar machen, wenn man auf unnötige Kalorien verzichtet und sich weiterhin dem ein oder anderen Saft als Mahlzeit hingibt.

Wenn eine Frau oder Mann als Ziel für sich selbst ausgibt nach 60 Tagen oder auch 100 was auch immer so oder soviel Kilo's abgenommen haben zu wollen. Sollte eine 5 Kg Knautschzone eingebaut sein. Nach erneuter Nahrungsaufnahme nach dem gewünschten Zeitraum ist es eigentlich egal, was gegessen wird. Der Organismus nimmt nach der Fast alles für "bare Münze" die auf die hohe Kante gelegt wird, dies beinhaltet selbst Salate mit Dressing, vegane Ernährung etc. Dies resultiert aus dem Magen/Darm auf Urlaub schicken.

Es wird praktisch nichts verdaut und alles nahezu intravinös oder auch direkt verarbeitet. Wenn das antizipierte Ziel nun erreicht ist und man nach einer kurzen Eingewöhnungsphase der festen Nahrung wieder frönen darf, wird in den ersten 14 Tagen nach der Fast, der Körper erhöhte Einlagerung vollziehen. Diese halten sich fortwährend nur dann in Grenzen wenn die tägliche Kalorienaufnahme auch der Kalorienverbrennung gleichgesetzt wird.

Dies sollte allerdings klar sein. Ich selbst will danach nicht nur Saft weiterhin zu mir nehmen, sondern auch meinen Körper nicht erneut mit unnötigen Kalorien strapazieren. Man ist was man isst. 2 Döner pro Tag sind kein Hindernis. Ein ausgewogener normaler Döner Kebap hat 800-1000 Kalorien je nach Soße und Güte des Fleischs. Wer sich tag-täglich viel bei der Arbeit umher rennt, noch einen gesunden Stressfaktor hat, ein wenig an der frischen Luft bewegt wird. Kann im Schnitt um die 2500 Kalorien am Tag verbrennen. Frauen ein bisschen weniger ca. 2200 kcal.

Diese Angaben sind nicht das Maß aller Dinge und nur mal grob angerissen. Da spielen einfach zuviele  Faktoren eine Rolle. Einfach mal google bemühen und für seinen eigenen Körper recherchieren ... google gibt bereitwillig wesentlich bessere Ergebnisse preis.

Eiweisaufnahme

Auch hier möchte ich nur meine eigene wissentliche Meinung zum Besten geben. Ich wurde oft genug in der kurzen Zeit angesprochen darauf kein "Eiweis" zu mir zu nehmen. Die meisten Gemüsesorten und wahrscheinlich auch Früchte beinhalten Eiweiß, pflanzliches Eiweiß.
Der grosse Unterschied zwischen pflanzlichen Vs. tierischen Eiweiss ist, das pflanzliches wesentliche "minderwertiger" ist. Man möge mich korrigieren, zudem hat pflanzliches Eiweis keine feste Amino-Struktur gegenüber tierischem Eiweiß.

Neuste medizinische Erkenntnisse auf diesem Gebiet besagen allerdings, das degenerierende Krankenheiten wie Alzheimer aufgrund der Eiweißablagerungen im Gehirn stattfinden. Es ist auch davon auszugehen, dass andere Ablagerungen im Bezug auf rein tierische Ablagerungen im Körper andere verherende Krankheiten wie Krebs auslösen können.

Durch eine strikte Saftfast ist der Abbau dieser im Körper vorhandenen Inhaltsstoffe welche sich eingelagert haben möglich.  Aufrund nicht authentifizierten Quellen wie in youtube.com beschriebenen Videos, haben Probanten ihre teils durch erblich bedingter negativer Erbsubstanz erheblich entgegengewirkt. Nur als eine Zahl die ich hier 1:1 in den Raum stellen möchte. 11-17 Jahre mehr an Lebenserwartung.

Dies ist natürlich mit Vorsicht zu genießen. Nach 60 tägiger Saftfast und einem pro Alkoholismus danach absolut irrelevant. Das was eine Saftfast eben ausmachen sollte ist die Nachhaltigkeit. Also anstatt Steak mit Pommes... lieber auf die ein oder andere Mahlzeit verzichten und diese durch Saft ersetzen.

In meinem Fall wird gern familienintern von Zeit zu Zeit ein Restaurant aufgesucht oder z.B. gegrillt. Es ist kein Dauerzustand was eben auch den Konsum vor oder danach durch Entsaftung sehr wohl möglich macht.

Das wäre eben der Ausblick auf eine wesentliche bessere Zukunft als bisher gelebt. Dies beinhaltet auch keinen dauerhaft eingeschränkten Lebenswandel, sondern ist absehbar. Einmal von Grund auf gereinigt, mit nachhaltig organischer Ernährung und nebenbei "Schnitzel mit Pommes" kein Widerspruch in sich. Die Balance wie in so vielen Lebenslagen macht den Unterschied.

Gemüse mit den höchsten Eiweisanteilen sind:

Alfalfasprossen - eignen sich leider nur bedingt zum Entsaften
Artischokenböden
Bambussprossen auch nicht wirklich geeignet zum entsaften.
Bleichsellerie, Staudensellerie, Stielsellerie, Stangensellerie
Broccoli (Brokkoli)
Endiviensalat
Fenchel
Frühlingszwiebeln
Grünkohl, Braunkohl
Ingwer
Kichererbsen
Knoblauch (Knoblauchzehen), frisch
Lauch
Löwenzahnblätter
Maiskolben
Meerrettich, Kren, frisch gerieben
Okrafrüchte, "Okraschoten", frisch
Pfefferschoten, Peperoni, Chili
Porree
Spinat
Rosenkohl
Seetang, Algen
Sojasprossen
Steckrübenmus, Kohlrübenmus, Wrukenmus, Erdrübenmus, Bodenkohlrabimus leider nicht zum Entsaften geeigenet...
Tomaten
Weizensprossen
Zuckerwurzel (Süßwurzel, Rüblein, Gierlen, Görlin, Zuckermerk)
Zwiebeln, getrocknet

Viele der hier aufgelisteten Zugaben werden den nominalen Eiweisanteil nur in grosser Menge wiederspiegeln. Das bedeutet mehr ist weniger + X... Je mehr, desto höher der pflanzliche Eiweisanteil im Saft. Eine Liste mit Nährwerten wird folgen.








nicht zum Spass, nur zur Übung...

Diesen Artikel möchte ich eigentlich als abschliessende Beurteilung und vielmehr nochmal als Einleitung denjenigen geben, die eventuell zwar Fat, Sick and nearly Dead gesehen haben, eventuell nicht alles verstehen konnten. Das Saftfasten aber ausprobieren wollen.

Zu Beginn, selbst in der Dokumentation wird vorneweg geraten, sich in kleinen Etappen an das "grosse" Ziel "60 Days Juice Fasting" heranzugehen. Ergebnisse von Joe Cross und anderen Protagonisten in dem Film sind kontroverse zu betrachten. Joe Cross selbst gibt an, dass er zwar "wohl" nach 60 Tagen 70 Pfund ca. 35 Kilogramm abgenommen hat. Es verwundert allerdings, durch den Fakt, dass er sich insgesamt nicht nur 60 Tage sondern ein halbes Jahr also grob 160 Tage rein vegetarisch oder sogar vegan ernährt hat. Wobei 60 Tage eben von Saft. 120 weitere Tage von nicht weiterverarbeiteten Früchenten bzw. Gemüsesorten.

Es gibt auch kein weiteres Fazit von ihm selber, was darauf schliessen lässt, dass eben Mr. Cross eventuell erst nach 180 Tagen die Abnahme von tatsächlich 35 Kg zugeschrieben werden muss... Ich habe nun knapp die Hälfte vollbracht... habe um die 90 Kg was eine Abnahme von über 15 Kg aufweisst.

Mir ist bewusst das zu Anfangs natürlich erstmal der darm gereinigt wird... Wie in vorangegangen Posts beschrieben, hatte ich noch 5 Tage lang nach Beginn und 3 Tage davor mit wesentlich reduzierter Nahrungsaufnahme immer noch Stuhlgang. Damit sollte eines klar sein, die anfänglich rapide Abnahme kann natürlich nach der Umstellung auf reine Saftaufnahme nicht "exponentiell" gesteigert werden. Wie wohl bei jeder Diät, sind zu Anfang die grössten Gewichtsabnahmen anzusiedeln. Aber genau wie bei den anderen herangehensweissen wird sich früher oder später eine weitere grössere Gewichtsabnahme nicht einstellen.

Genau wie von mir bei dem Wohnungsbeispiel - Miete bezahlen, beschriebenen Beispiel was exakt die gleiche Auswirkung hat, verhält es sich absolut gleichwertig. Wer seinen Haushalt zugunsten der Miete oder des Kredits optimiert hat, wird auf kurz oder lang nur durch zusätzliche Einsparungen weitergehend eine Einsparung erfahren. Das auf Saftfasten bezogen bedeutet, sich noch mehr zu bewegen, den anfangs verspürten Fitnessdrang noch weiter auszuweiten. Was wiederum auf das Wohnungbeispiel bedeutet noch mehr Geld das zum Fenster rausgeschmissen wird langsam aber sicher abzustellen.

Mit einem Unterschied. Jede(r) der/die in einer Saftfast zur Hantel greift wir nicht unbedingt den Erfolg in Kilogramm auf die Waage bringen. Schliesslich werden alte Muskeln reannimiert, und natürlich auch neue Muskelmasse aufgebaut. Was unweigerlich zu Gewichtszunahme, wenn auch in 2. Linie führt.

Eine kleine Milchmädchenrechnung... Wenn ich schon von Beginn an agiere wie eine unaufhaltsame Maschine bezüglich der Fitness, wird der Erfolg nicht sonderlich gross sein, was die Abnahme an Gewicht angeht. Auf lange Sicht und dem antrainieren von nicht vorhandener Fitness folgt es dem gleichen Schema. Somit ist dabei das einzige was sich signiffikat und natürlich positiv auf den Körper auswirkt, Fitness und Körperfettanteilabnahme.

Zum Schluss, da ich den Bogen wie üblich auf das eigentliche Thema überspannt habe. Einige Abschliessende Fakten, bzw. no-go's.

  • Kaffe ist während der gesamten Zeit absolut nicht zu konsumieren.
  • Alkohol, sollte wohl jeder Wissen geht ebenfalls absolut garnicht.
  • Wer sich wirklich entgiften will, muss auch mit Nikotin Entzug klarkommen.
  • Steaks und andere FleischMöglichkeiten gehen natürlich auch nicht in den Entsaftungsprozess
  • Drogen jeglicher Art, haben definitiv die gleichen Eigenschaften wie Alkohol
  • Zucker ausser in Fruchtform sollte auch nicht verwender werden.
  • Salzverzicht hat auch oberste Priorität
  • Generell gilt was in irgendeiner Form "vorverarbeitet" wurde erhitzt sterilisiert, was auch immer - Verboten!
  • Tiefkühlware solle nur aus nichtvorhandensein frischer Ware verwendet werden.
  • Saft sollte im Endprodukt eine grünliche Farbe aufweisen. Ob das nun Nato-, giftgrün, bräunlich ist. Macht dabei keinen Unterschied. Solange eben die Grundfarbe GRÜN ist. Rote und gelbe Zugaben ergeben ebenfalls grün unter Zugabe von Kräutern oder Grünkohl.
  • Egal welches Rezept und welcher Zutaten Kohlsorten sollte stets bei allen verwendet werden

Dienstag, 10. Juli 2012

Entsaften vs. Mixen

Ein sehr kontrovers diskutiertes Thema. Meiner Meinung nach allerdings sehr einseitig. Denn die Vorteile beim Entsaften gegenüber dem Mixen liegen klar auf der Hand.

Der einzige Nachteil bei Entsaften sehr viel Biomüll. Deshalb diesbezüglich ein klarer Nachteil im Vergleich, wenn man(n)/Frau das ganze in natürlicher Form ohne Entdsaften zu sich nehmen würde. Den Kritikern allerdings sei gesagt bei einer Aufnahme von ca. 2 Kilogramm +X in Reinform an Obst/Gemüse würde wohl kaum bishingehen NIEMAND in der Lage sein diese Mengen an "Nahrung" täglich aufzunehmen. Bildlich wird dies sehr gut in Fat, Sich & nearly Dead erläutert.

Dieser Fakt verleitet auch immer wieder gerne, nicht sonderlich Involvierte zu dem Ergebnis, zuviel Nährstoffe und gesundheitsförderliche Komponenten wander auf den Kompost. Das ist zwar richtig.

Nur wer wirklich mit purem Saft ohne "Stückchen" fastet, verschafft Magen/Darm in der Zeit auch eine wohlverdiente Pause.

Smoothies oder andere Säfte mit Fruchtfleisch müssen verdaut werden. Reiner Saft wird direkt wie intravinös verabreichte Medikamente direkt und postwendent vom Körper aufgenommen. Die einzelnen Inhaltsstoffe müssen nicht erst durch die Magensäure zersetzt und im Darm verdaut werden.

Nach meinen 60 Tagen gehe ich zudem davon aus, dass mein Magen nicht mehr die Mengen an Essen, die ich oversized, bisher freudestrahlend, in mich hineingestopft habe ohne Sättigungsgefühl, weiter aufnehmen kann.

Diese Ansicht ist genauso einseitig, wahrscheinlich ist das Ergebnis bei Smoothies Fruchtfleisch Saft Fast, das gleiche.

Allerdings hat mein Ver- arbeitungs / -dauungs  Beauftragter meines Vertrauens autonom, Copa Cabana Urlaub gefeiert. Musste also nicht sporadisch für den einen oder anderen Konsum und die Verwertung physikalisch anwesend sein.

Entsafter....

nur ein kleiner Überblick der Thematik.

In Fat, Sick & nearly Dead wird ein Breville Juicer verwendet. Dieser ist für sehr teures Geld auch in Deutschland zu haben. Meiner Meinung nach unterscheidet sich dieser allerdings kaum oder garnicht von hier normal preislichen Entsaftern.

Das einzige Produkt, dass ich während meiner intensiven Recherche als noch besser prädestinieren würde, ist ein Entsafter der Marke Omega als Beispiel. Es wird mit Sicherheit noch weitere Marken die dieses Prinzip verfolgen geben.


Omega VRT 330

 Eine Suche auf Amazon.de bot allerdings kein gleichwertiges Produkt in Deutschland mit den selben Eigenschaften. Wie auf youtube.com zu sehen. Zum Beispiel im folgenden Video: 

 

Eine definitive Ertragssteigerung im Bezug auf Saftmenge scheint möglich. Der auf englisch beschrieben Pulp oder grob übersetzt Rest, welcher nach dem Entsaften übrig bleibt, ist meist farblos, wesentlich trockener als bei konventionellen Entsaftern und die Saftmenge gefühlt, allerdings nicht wissentlich, im Ertrag höher. Durch die eher langsame vertikale Verarbeitung der zugeführten Vegs/Fruits ist augenscheinlich das beste Ergebnis zu erzielen. Preislich hier zu Lande definitiv im oberen Preissegment anzusiedeln und nur über ebay erhältlich.

Herangehensweise....

Das einzige was mir stetig beim Anschauen des Films durch den Kopf ging, war beim Anblick dessen was da alles in den Entsafter kommt..." DIE BLÜRRE KANN JA NUR NACH ABGESTANDENER HUNDE..... SCHMECKEN. "

Weit gefehlt, immerhin... eigentlich ist genau das Gegenteil der Fall. Es schmeckt auch für einen FastFood Gaumen mehr als erträglich.

Die von Joe Cross veranschlagten 2-3 Liter Saft je nach Körpermaß +2 Liter Mineralwasser hören sich nach sehr viel an. Anfangs hatte selbst ich als 3-4 Liter Flüssigkeitstrinker pro Tag, so meine Probleme. Ein "Mean Green" lässt sich von heute auf morgen nicht mal mit EX-EX-EX Anfeuerungsrufen runterkippen. Dazu braucht es ein wenig Übung und oder Überwindung.

Die Konsequenz und die Hingabe zum "Projekt" ermöglichen allerdings schon nach wenigen Tagen die Option in Häppchen ohne Würgreiz passabel kurz und bündig den Saft zu konsumieren.

Generell, mit ein wenig Geduld und einem gewissen Willenspotential, sind, nicht wie bei sonstigen Abnehmversuchen schon nach sehr, sehr kurzer Zeit in allen Belangen positive oder gar einschneidende Erlebnisse an der Tagesordnung.

Selbst wenn man nicht pro Tag das mögliche Kilo Gewicht verliert, ist im Grossen und Ganzen kein Etappendurchhaltevermögen von Nöten, um sich einerseits gut zu fühlen andererseits direkte Meilensteine sehen, fühlen oder "nicht mehr" greifen zu können.

Somit ist die Methode auch was für Ungeduldige, welche SOFORT, das Erbe eine(r)s Catwoman/Batman antreten wollen.

Ich bin Faul aber nicht blöd, die Welt ist aber auch Faul......

Es hat gedauert, definitiv. Mir war zwar absolut bewusst, dass ich Raubbau betreibe, aber durch Fat, Sick & nearly Dead bekam ich doch nochmal das gesamte Spektrum meines Handelns brühwarm serviert.

Faulheit ist in meinem Fall keine Tugend, sondern eine Lebenseinstellung die vieles bequemlicher und portionsweise ermöglicht. Stress ist bekanntlich auch pures Gift für den Organismus.

Vieles hat sich zwar nach meinem Entschluss, diese 60 Tage "reboot" durchzuhalten bisher auch nicht geändert. ABER ganz klar, Menschen mit "Aktivitäts-Legastinie" haben es wesentlich schwerer. Die Sache an sich ist nunmal verdammt Zeitaufwendig. Klar, man spart hier und da die einen oder anderen 5-10 Minuten ein.

Nur sollte von anfangan klar sein, dass nicht nur das nicht essen sondern auch die damit verbundenen Pflichten (Einkauf, Gemüse/Obst waschen etc.) mit einem nicht zu verkennenden Zeitaufwand verbunden sind.

Je nach Herangehensweise 2,5h zweimal die Woche oder eben grob überissen 1 Stunde pro Tag.

Meine Kosten/Leistungsrechnung mal als Maß aller Dinge :D.

Denjenigen, die dann behaupten, eine Mitgliedschaft im Fittnessstudio ist für unter 7€ am Tag zu haben. Sei gesagt, selbst wenn der Vertrag "nur" 50€ im Monat kostet bei Fit-4-WTF und Konsorten.. Gibts im Studio weder eine Dönerbude noch Currywurst oder Sub's. Gegessen wird bekanntlich zuhause und tägliche Mahlzeiten bewegen sich durchaus im gleichen €-Bereich für eine ausgewogene Ernährung.

Und mal ehrlich. Hätten wir uns nach wie vor im jugendlichen Wahn mit Sport und Fitness gegensätzlich zu Alkohol, Kalorien und Fettzufuhr an sich ordentlich bewegt und ausgepowered. Würden wir nicht 10 +/- X Jahren dicker aussehen, als hätten wir gerade all you can eat bei Burger King hoch³ betrieben.

Es ist ein fundamentaler Einschnitt in jahrelange als gut befundene Verhaltensweisheiten, die selbst ein dubioser Bänker in geistes nächtiger Umrandung als insantives gutgläubigen Bürgern nicht Burgern anbieten täte. Selbst wenn lukrative Begünstigungen daraus entstehen täten.

Rezession des Films

Die Dokumentation Fat, Sick & nearly Dead mag zwar aufgrund ihrer Argumentation herausragend sein. In meinem Fall sogar lebensverändernd da ich Gemüsehasser bin und noch nie einen Apfel am Stück gegessen habe... Saft hingegen kann ich in rauen Mengen konsumieren.
Auf der anderen Seite ist es nur genau soweit richtungsweisend, was ein Jeder selbst daraus macht.

Es bedarf einer gründlichen Recherche. Es ist gänzlich grundsätzlich, individuell zu sehen. Auf youtube.com gibt es eine Vielzahl gleichwertiger Experimente. Diese reichen von dünnen hin zu extrem übergewichtigen Menschen.

Alles in allem ist das Ergebnis zwar das Gleiche. Nur der Film gibt absolut nichts her, was als Anleitung zu diesem Thema herhalten könnte. Er besticht im negativen Sinne durch das Rezept des "Mean Green". Bietet aber keine Grundlage um ein ähnliches Unterfangen der Protagonisten "nach zu ahmen".

Join the Reboot, die aufgrund des Films ins Leben gerufene Coummunity dagegen schon. Sie ist allerdings genau wie die Dokumentation bisher nur für fliessend englischsprachige zu empfehlen.

Ich würde nicht mal behaupten, dass die Dokumentation sonderlich gut ist.
Sie vermittelt grundsätzlich nur Fakten die man als Retorte bezeichnen kann...
Fasten // oder Gemüse-/Obst- Konsum sind eben nunmal, dass was ein Mensch obligatorisch in den Speiseplan aufnehmen SOLLTE um "gesund" leben zu können.

Das ist weder RocketScience noch Omnipotent, sondern Fakt. Allerdings besticht der Film durch Glaubwürdigkeit und Authenzität. Ein in unserer heutigen Gesellschaft seltenes Gut. Es ist vielmehr ein Reminder, eine Option, eine Möglichkeit dem negativen Verlauf unserer kurzlebigen Gesellschaft effektiv entgegen zu wirken. Das aber mit nahezu garantiertem langzeit Erfolg. Vorausgesetzt, der Wille ist da, auch nachhaltig den einen oder anderen Saft einzuplanen.

Heilende Wirkung

In diesem Punkt begebe ich mich gewissermassen als Informant auf dünnes Eis. Die Dokumentation heisst zwar "Fat, Sick & nearly Dead. Immerhin bin ich augenscheinlich Kerngesund. Habe astrale Blutwerte und nehme oder nahm niemals irgendwelche Medikamente zu mir. Diese hier niedergeschriebenen "Ergebnisse" beruhen einzig und allein auf Recherchen die ich zum Thema Saft-Fasten zusammen getragen habe.. Es ist weder mein Erkenntnisstand am eigenen Leib noch ärtzlich abgesegnet.

Eine SaftFast hat unter widrigsten Umständen folgende positive Eigenschaften:
  • Stärkung des Immunsystems
  • Aufbau einer vorbildlichen Darmflora und oder Fauna? je nach Darm :D
  • bessere innerorganische Werte
  • Blutwerte nach Adonis oder Aphrodite
  • positive Eigenschaften auf die Fruchtbarkeit (Frau & Mann)
  • senkt Bluthochdruck und Cholesterin
  • kleine und grössere Wehwehchen werden postwendend auskurriert.
  • rapider Gewichtsverlust auf die "gesunde" Art. Hierbei sei gesagt, wenn Mediziener von einer rapiden, demnach ungesunden Gewichtsabnahme reden, betrifft es nur chronisch oder aufgrund von Geburtsfehler behafteten kranken Menschen. Schnelle Gewichtsabnahme steht meiner Meinung nach nicht im Gegensatz zu gesunder zeitintensiver Abnahme von Gewicht. Zumal es in den meisten Fällen, bei inspirierten Personen um eine Menge Holz nicht nur vor der Hütte geht sondern generell. Um Sport mit einem von Lukullus inspirierten Körper überhaupt "gesund" für Gelenke und Knochen treiben zu können, empfielt sich eine drastische Gewichtsreduktione bei Adipösität schon von Beginn an.Somit kommt eine längere Wartezeit und die Möglichkeit das ganze nocheinmal intensiv auf die lange Bank zu schieben erst gar nicht auf.
  • Scharchen kann gelindert werden. Hier ist schon eine Besserung nach kurzer Zeit zu erwarten.
  • Schuppenflächte, Haarausfall, gegebenenfalls Agne, Migräne oder Depressionen können gänzlich verschwinden oder um einiges gemildert werden.
  • eine definitive Entgiftung jeglicher Konsumstoffe oder Abhängigkeiten des Körpers
  • rein von einem Point-of-View des Films nach, könnte es auch ein Jungbrunnen sein. Der Joe am Anfang des Films ist am Ende des Hauptteils nicht mal ansatzweise DER vom Beginn... er sieht um "Jahrzehnte" jünger aus und verkörpert nicht nur Aufbruchsstimmung, Vitalität sondern auch die gewissen Glaubwürdigkeit, die hinter der Sache steht.

Fazit nach den ersten 10 Tagen

1/6 des Weges ist vollbracht... daher gehe ich nur kurz auf die aufgetretenen positiven wie negativen Wirkungen ein. Da ich selbst kaum was entwöhnen musste. Keine Nebenwirkungen hatte, ausser eben Sodbrennen, Mageneruptionen und unvitales Auftreten in den ersten 3 Tagen.

Hier nun eine Zusammenfassung...

Negativ:
  1. selbst nach 5 Tagen immer noch Stuhlgang... dabei wurde 3 Tage vor dem Experiment schon kaum noch was an nicht organischer Nahrung konsumiert.
  2. Zeitweise Flitzekacke
  3. Mundgeruch

Positiv:
  1. Grenzenloses Wohlbefinden. Nach der Dokumentation und einem nahezu unendlichen Youtube Erfahrungsberichtsmarathon suggerierten Auftreten von positiver "Energie" im Körper. Was ich persönlich zuerst als überschwenglich, amerikanisierten Optimismus von "YES WE CAN" .. "CHANGE"  empfunden habe. Selbst erfahren durfte.
  2. Einen Drang nach Aktivität.
  3. Meine Haut ist ein einziger reiner, feiner, sauberer, Kinderpopo ohne Puder.
  4. Der Hunger wird durch Saft tatsächlich gestillt. 
  5. Von 107kg am Anfang bin ich rund 10 kg leichter auf 97 kg.
  6. Urin riecht nach Feilchen und "meiner" schmeckt nach Erdbeer.
  7. Schnarchen komplett abgestellt.
  8. Durchschlafen, egal wie lange, ohne Zeitdruck bis in die Puppen.
  9. Widme mich meinen wesentlich stärker meine Hobbies wie ohne Safterläuchtung.