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Donnerstag, 19. Juli 2012

nicht zum Spass, nur zur Übung...

Diesen Artikel möchte ich eigentlich als abschliessende Beurteilung und vielmehr nochmal als Einleitung denjenigen geben, die eventuell zwar Fat, Sick and nearly Dead gesehen haben, eventuell nicht alles verstehen konnten. Das Saftfasten aber ausprobieren wollen.

Zu Beginn, selbst in der Dokumentation wird vorneweg geraten, sich in kleinen Etappen an das "grosse" Ziel "60 Days Juice Fasting" heranzugehen. Ergebnisse von Joe Cross und anderen Protagonisten in dem Film sind kontroverse zu betrachten. Joe Cross selbst gibt an, dass er zwar "wohl" nach 60 Tagen 70 Pfund ca. 35 Kilogramm abgenommen hat. Es verwundert allerdings, durch den Fakt, dass er sich insgesamt nicht nur 60 Tage sondern ein halbes Jahr also grob 160 Tage rein vegetarisch oder sogar vegan ernährt hat. Wobei 60 Tage eben von Saft. 120 weitere Tage von nicht weiterverarbeiteten Früchenten bzw. Gemüsesorten.

Es gibt auch kein weiteres Fazit von ihm selber, was darauf schliessen lässt, dass eben Mr. Cross eventuell erst nach 180 Tagen die Abnahme von tatsächlich 35 Kg zugeschrieben werden muss... Ich habe nun knapp die Hälfte vollbracht... habe um die 90 Kg was eine Abnahme von über 15 Kg aufweisst.

Mir ist bewusst das zu Anfangs natürlich erstmal der darm gereinigt wird... Wie in vorangegangen Posts beschrieben, hatte ich noch 5 Tage lang nach Beginn und 3 Tage davor mit wesentlich reduzierter Nahrungsaufnahme immer noch Stuhlgang. Damit sollte eines klar sein, die anfänglich rapide Abnahme kann natürlich nach der Umstellung auf reine Saftaufnahme nicht "exponentiell" gesteigert werden. Wie wohl bei jeder Diät, sind zu Anfang die grössten Gewichtsabnahmen anzusiedeln. Aber genau wie bei den anderen herangehensweissen wird sich früher oder später eine weitere grössere Gewichtsabnahme nicht einstellen.

Genau wie von mir bei dem Wohnungsbeispiel - Miete bezahlen, beschriebenen Beispiel was exakt die gleiche Auswirkung hat, verhält es sich absolut gleichwertig. Wer seinen Haushalt zugunsten der Miete oder des Kredits optimiert hat, wird auf kurz oder lang nur durch zusätzliche Einsparungen weitergehend eine Einsparung erfahren. Das auf Saftfasten bezogen bedeutet, sich noch mehr zu bewegen, den anfangs verspürten Fitnessdrang noch weiter auszuweiten. Was wiederum auf das Wohnungbeispiel bedeutet noch mehr Geld das zum Fenster rausgeschmissen wird langsam aber sicher abzustellen.

Mit einem Unterschied. Jede(r) der/die in einer Saftfast zur Hantel greift wir nicht unbedingt den Erfolg in Kilogramm auf die Waage bringen. Schliesslich werden alte Muskeln reannimiert, und natürlich auch neue Muskelmasse aufgebaut. Was unweigerlich zu Gewichtszunahme, wenn auch in 2. Linie führt.

Eine kleine Milchmädchenrechnung... Wenn ich schon von Beginn an agiere wie eine unaufhaltsame Maschine bezüglich der Fitness, wird der Erfolg nicht sonderlich gross sein, was die Abnahme an Gewicht angeht. Auf lange Sicht und dem antrainieren von nicht vorhandener Fitness folgt es dem gleichen Schema. Somit ist dabei das einzige was sich signiffikat und natürlich positiv auf den Körper auswirkt, Fitness und Körperfettanteilabnahme.

Zum Schluss, da ich den Bogen wie üblich auf das eigentliche Thema überspannt habe. Einige Abschliessende Fakten, bzw. no-go's.

  • Kaffe ist während der gesamten Zeit absolut nicht zu konsumieren.
  • Alkohol, sollte wohl jeder Wissen geht ebenfalls absolut garnicht.
  • Wer sich wirklich entgiften will, muss auch mit Nikotin Entzug klarkommen.
  • Steaks und andere FleischMöglichkeiten gehen natürlich auch nicht in den Entsaftungsprozess
  • Drogen jeglicher Art, haben definitiv die gleichen Eigenschaften wie Alkohol
  • Zucker ausser in Fruchtform sollte auch nicht verwender werden.
  • Salzverzicht hat auch oberste Priorität
  • Generell gilt was in irgendeiner Form "vorverarbeitet" wurde erhitzt sterilisiert, was auch immer - Verboten!
  • Tiefkühlware solle nur aus nichtvorhandensein frischer Ware verwendet werden.
  • Saft sollte im Endprodukt eine grünliche Farbe aufweisen. Ob das nun Nato-, giftgrün, bräunlich ist. Macht dabei keinen Unterschied. Solange eben die Grundfarbe GRÜN ist. Rote und gelbe Zugaben ergeben ebenfalls grün unter Zugabe von Kräutern oder Grünkohl.
  • Egal welches Rezept und welcher Zutaten Kohlsorten sollte stets bei allen verwendet werden

Dienstag, 10. Juli 2012

Entsaften vs. Mixen

Ein sehr kontrovers diskutiertes Thema. Meiner Meinung nach allerdings sehr einseitig. Denn die Vorteile beim Entsaften gegenüber dem Mixen liegen klar auf der Hand.

Der einzige Nachteil bei Entsaften sehr viel Biomüll. Deshalb diesbezüglich ein klarer Nachteil im Vergleich, wenn man(n)/Frau das ganze in natürlicher Form ohne Entdsaften zu sich nehmen würde. Den Kritikern allerdings sei gesagt bei einer Aufnahme von ca. 2 Kilogramm +X in Reinform an Obst/Gemüse würde wohl kaum bishingehen NIEMAND in der Lage sein diese Mengen an "Nahrung" täglich aufzunehmen. Bildlich wird dies sehr gut in Fat, Sich & nearly Dead erläutert.

Dieser Fakt verleitet auch immer wieder gerne, nicht sonderlich Involvierte zu dem Ergebnis, zuviel Nährstoffe und gesundheitsförderliche Komponenten wander auf den Kompost. Das ist zwar richtig.

Nur wer wirklich mit purem Saft ohne "Stückchen" fastet, verschafft Magen/Darm in der Zeit auch eine wohlverdiente Pause.

Smoothies oder andere Säfte mit Fruchtfleisch müssen verdaut werden. Reiner Saft wird direkt wie intravinös verabreichte Medikamente direkt und postwendent vom Körper aufgenommen. Die einzelnen Inhaltsstoffe müssen nicht erst durch die Magensäure zersetzt und im Darm verdaut werden.

Nach meinen 60 Tagen gehe ich zudem davon aus, dass mein Magen nicht mehr die Mengen an Essen, die ich oversized, bisher freudestrahlend, in mich hineingestopft habe ohne Sättigungsgefühl, weiter aufnehmen kann.

Diese Ansicht ist genauso einseitig, wahrscheinlich ist das Ergebnis bei Smoothies Fruchtfleisch Saft Fast, das gleiche.

Allerdings hat mein Ver- arbeitungs / -dauungs  Beauftragter meines Vertrauens autonom, Copa Cabana Urlaub gefeiert. Musste also nicht sporadisch für den einen oder anderen Konsum und die Verwertung physikalisch anwesend sein.

Herangehensweise....

Das einzige was mir stetig beim Anschauen des Films durch den Kopf ging, war beim Anblick dessen was da alles in den Entsafter kommt..." DIE BLÜRRE KANN JA NUR NACH ABGESTANDENER HUNDE..... SCHMECKEN. "

Weit gefehlt, immerhin... eigentlich ist genau das Gegenteil der Fall. Es schmeckt auch für einen FastFood Gaumen mehr als erträglich.

Die von Joe Cross veranschlagten 2-3 Liter Saft je nach Körpermaß +2 Liter Mineralwasser hören sich nach sehr viel an. Anfangs hatte selbst ich als 3-4 Liter Flüssigkeitstrinker pro Tag, so meine Probleme. Ein "Mean Green" lässt sich von heute auf morgen nicht mal mit EX-EX-EX Anfeuerungsrufen runterkippen. Dazu braucht es ein wenig Übung und oder Überwindung.

Die Konsequenz und die Hingabe zum "Projekt" ermöglichen allerdings schon nach wenigen Tagen die Option in Häppchen ohne Würgreiz passabel kurz und bündig den Saft zu konsumieren.

Generell, mit ein wenig Geduld und einem gewissen Willenspotential, sind, nicht wie bei sonstigen Abnehmversuchen schon nach sehr, sehr kurzer Zeit in allen Belangen positive oder gar einschneidende Erlebnisse an der Tagesordnung.

Selbst wenn man nicht pro Tag das mögliche Kilo Gewicht verliert, ist im Grossen und Ganzen kein Etappendurchhaltevermögen von Nöten, um sich einerseits gut zu fühlen andererseits direkte Meilensteine sehen, fühlen oder "nicht mehr" greifen zu können.

Somit ist die Methode auch was für Ungeduldige, welche SOFORT, das Erbe eine(r)s Catwoman/Batman antreten wollen.

Ich bin Faul aber nicht blöd, die Welt ist aber auch Faul......

Es hat gedauert, definitiv. Mir war zwar absolut bewusst, dass ich Raubbau betreibe, aber durch Fat, Sick & nearly Dead bekam ich doch nochmal das gesamte Spektrum meines Handelns brühwarm serviert.

Faulheit ist in meinem Fall keine Tugend, sondern eine Lebenseinstellung die vieles bequemlicher und portionsweise ermöglicht. Stress ist bekanntlich auch pures Gift für den Organismus.

Vieles hat sich zwar nach meinem Entschluss, diese 60 Tage "reboot" durchzuhalten bisher auch nicht geändert. ABER ganz klar, Menschen mit "Aktivitäts-Legastinie" haben es wesentlich schwerer. Die Sache an sich ist nunmal verdammt Zeitaufwendig. Klar, man spart hier und da die einen oder anderen 5-10 Minuten ein.

Nur sollte von anfangan klar sein, dass nicht nur das nicht essen sondern auch die damit verbundenen Pflichten (Einkauf, Gemüse/Obst waschen etc.) mit einem nicht zu verkennenden Zeitaufwand verbunden sind.

Je nach Herangehensweise 2,5h zweimal die Woche oder eben grob überissen 1 Stunde pro Tag.

Meine Kosten/Leistungsrechnung mal als Maß aller Dinge :D.

Denjenigen, die dann behaupten, eine Mitgliedschaft im Fittnessstudio ist für unter 7€ am Tag zu haben. Sei gesagt, selbst wenn der Vertrag "nur" 50€ im Monat kostet bei Fit-4-WTF und Konsorten.. Gibts im Studio weder eine Dönerbude noch Currywurst oder Sub's. Gegessen wird bekanntlich zuhause und tägliche Mahlzeiten bewegen sich durchaus im gleichen €-Bereich für eine ausgewogene Ernährung.

Und mal ehrlich. Hätten wir uns nach wie vor im jugendlichen Wahn mit Sport und Fitness gegensätzlich zu Alkohol, Kalorien und Fettzufuhr an sich ordentlich bewegt und ausgepowered. Würden wir nicht 10 +/- X Jahren dicker aussehen, als hätten wir gerade all you can eat bei Burger King hoch³ betrieben.

Es ist ein fundamentaler Einschnitt in jahrelange als gut befundene Verhaltensweisheiten, die selbst ein dubioser Bänker in geistes nächtiger Umrandung als insantives gutgläubigen Bürgern nicht Burgern anbieten täte. Selbst wenn lukrative Begünstigungen daraus entstehen täten.

Saftfasten 2.0 = Kapazitätsprobleme 1.0

Wie schon erwähnt habe ich zwar einen normalen Kühlschrank, komplett für meine Zwecke zur Verfügung. Ich bin Faul, was dabei absolut zu Unannehmlichkeiten führt. Ein Saftfasten 2.0 hat unweigerlich ein Ausmass an Vorbereitung eingenommen. Das bedeutet.... ich Entsafte nur noch 2,5 mal pro Woche. Je Durchgang werden 5 Liter Grünsaft hergestellt um einen Vorrat über die nächsten 2,5 Tage zu haben.

Bisher habe ich mich nicht wirklich mit Rezeptverfeinerungen oder anderen Zutaten beschäftigt. Meine Basis ist und bleibt der Mean Green. Dieser wird eben um alle möglichen Beigaben erweitert. Je nachdem was raus, weg oder "vernichtet" werden muss, kommt in den Entsafter. Somit müsste die neuste Saftkreation eigentlich "All-In" heissen... Rezept folgt. Welches dann auch summa summarum jedem Interesierten ein ähnliches Input/Output Verhältnis ergeben sollte.

Der diesbezügliche Vorrat an Gemüse/Obst führt allerdings zu Kapazitätsproblemen.

Es ist Juli und von Woche zu Woche sind andere "Köstlichkeiten" bei diversen Anlaufstellen im Angebot. Es herrscht grundsätzlich ein Überangebot, somit Preisreduktion an frischer Ware. Was auch zum direkten Kauf verleitet. Selbst Bio Ware hält sich momentan über eine Woche. Ich achte zwar nicht sonderlich auf das Siegel, allerdings was am Stück, mit Schale in den Entsafter kommt, darf auch gerne aus ökologischem Anbau entsprungen sein.

Ergebnis des 2.0 Versuchs ist, einige weniger Zutaten müssen in den ersten 2 Tagen ein ungekühltes Dasein führen. Mein Kühlschrank ist kurz vor dem Streik wenn es um Kapazitäten des Stauraums geht.

Freitag, 29. Juni 2012

Zeitaufwand

Nach einer Woche ein kurzes Fazit... gegen Ende hin wurde der Aufwand um die Arbeiten herum schon wesentlich besser strukturiert. Einiges fällt leichter und ein gewisser Ablauf hat sich eingespielt. Ausserdem dauert es ja bekanntlich um die 28 mal bis sich ein Verhalten etabliert hat.

Ich besitze einen normalen Kühlschrank mit Gefrierkombo. Bisher hatte ich es allerdings vermieden irgendetwas aufgetautes zu verwenden. Dies schlägt sich meiner Meinung nach negativ auf die Qualität nieder, da ein Entsafter aus Pampe keinen Saft zaubern kann.

Der Vorteil ist, ich habe diesen meinen für mich alleine. Somit das volle Volumen.

Im Sommer sollte man mindestens 2-3 mal einkaufen gehen. Wenn man keine anderen Artikel im Supermarkt braucht oder direkt auf den Bauernmarkt geht... kommt hier schon eine ordentliche Zeitersparnis gegenüber eines konventionellen Einkaufs. Gemüseabteilung, Wagen voll machen... Kasse. Fertig

Mit Fahrt und allem bei mir max. 
30 Minuten X 2,5 = 75 Minuten

Je nach Einkauf und Menge, Grossmarkt hatte ich bisher noch nicht in Betracht gezogen

Gemüse waschen, vorbereiten, entsaften sauber machen etc. 
1 h X 2,5 = 150 Minuten

Nehmen wir noch pro Tag 30 Minuten Bewegung, was optional wäre  
30 X 7 = 210 Minuten

Wären in der Woche 425 Minuten, somit etwas um die 7 Stunden oder eben 1 Pro Tag!!!